Michaela Enders

 

 ... ich bin 1988 geboren, verheiratet und Mama von zwei Kindern.

... die Ausbildung zur Trageberaterin habe ich im Mai 2016 absolviert

   und danach die Prüfung abgelegt.

 

 

Tragen - so kam ich dazu:

 

Ausschlaggebend war mein erstes Kind, welches 2014 geboren wurde.

Wir haben festgestellt, dass es im Kinderwagen viel geweint hat, sichtlich unwohl hatte es sich darin gefühlt. Geschlafen hat das Kind im KiWa nur, wenn es bereits schlafend hineingelegt wurde.

Außerdem gab es Situationen, in denen ich einfach mobil sein wollte ohne Kinderwagen, und ohne die Babyschale tragen zu müssen.


Also kaufte ich mir kurzerhand ein Tuch. Mein Denken "das Tuch lieber zu lang als zu kurz" erwieß sich sehr schnell als großer Fehler und ich stand mit dem Tuch auf Kriegsfuß, bis ich mir sch😉ließlich ein kürzeres (und weicheres!) Tuch kaufte, welches ich bis heute noch liebe 😉😉;-)

 

Die Bindeweisen "Wickelkreuztrage" und für Kleinkinder den "einfachen Rucksack" habe ich mir durch verschiedene Quellen selbst versucht beizubringen. Leider mit mäßigem Erfolg; man konnte zwar damit Tragen und das Kind war auch sicher, allerdings gab es dennoch einige Verbesserungspunkte.

 

Meine "Startschwierigkeiten" möchte ich sehr gerne anderen neu-Tragemamas und -papas ersparen. Denn nicht alle haben dann die Zeit und die Lust sich wochen- wenn nicht monatelang solchen Problemchen zu widmen um sie zu lösen.

Und da es bei uns in der Gegend leider keine Trageberatung gibt, nutzte ich diese Gelegenheit und habe die Ausbildung 2016 bei der Trageschule Hamburg absolviert.

 

Was mich während meiner Ausbildung positiv überrascht hat, waren die vielen anderen Tragehilfen, alternativ zum Tragetuch.

Viele kennen die Manduca oder die Ergo-Trage, obwohl es auf dem Markt inzwischen noch so viele andere Hersteller gibt.

 

Lasst euch beraten und ihr werdet auch überrascht sein :-)